Tobias Utter beim Stadtgespräch in Karben


Am 28. Oktober sind die Hessen zur Wahl des Landtags aufgerufen. „Ein wichtiger Tag für unser Land und speziell auch für Karben“, waren sich Landtagsabgeordneter Tobias Utter und Karbens CDU-Vorsitzender Mario Beck einig. Utter stattete der Karbener CDU kürzlich einen Besuch ab, um über aktuelle Entwicklungen zu informieren und die Brücke zwischen Kommunal- und Landespolitik zu bauen.
Ein Thema dabei, die Finanzlage der Kommunen: „Durch den kommunalen Schutzschirm der Landesregierung gepaart mit der erfolgreichen Haushaltsführung wurden die langfristigen Kredite der Stadt halbiert. Zusätzlich sorgte die Hessenkasse der Landesregierung dafür, dass die kurzfristigen Kassenkredite der Stadt vollständig abgebaut sind“, so Kathrin Grüntker, die Vorsitzende des Haupt- und Finanzausschusses. Dazu Utter: „Die Kommunen sind das Fundament unseres Gemeinwesens. Daher war und ist es richtig, aufstrebende und wirtschaftlich sorgsam arbeitende Kommunen wie Karben bei der Bewältigung ihrer Altlasten zu unterstützen. Nun kann ohne die Zins- und Tilgungslast der Vergangenheit gezielt in die Zukunft investiert werden, wie Karben das beispielsweise bei der Kinderbetreuung vormacht“, ergänzte Utter.
Zum Thema Kinderbetreuung ist die Freistellung der Kita-Gebühren ab 3 Jahren für täglich bis zu 6 Stunden zu nennen. Diese Neuerung ist zum 1. August auf Beschluss der schwarz-grünen Koalition in Hessen und des Stadtparlaments in Karben in Kraft getreten. „Als Mutter begrüße ich das sehr, für uns als junge Familie ist das eine tolle Entlastung. Wichtig ist, dass kein Kind aus finanziellen Gründen vom Kita-Besuch abgehalten wird“, so Stadtverordnete Martina Schwellnus-Fastenau.
Das mit Abstand wichtigste Projekt, das Stadt und Land Hand in Hand gestemmt haben, sei die Nordumgehung Karben. „Das war ein ganz dickes Brett, das hier gebohrt werden musste. Dank der Vorfinanzierung durch die Stadt im Zusammenwirken mit dem Land konnte dieses Projekt endlich umgesetzt werden, woran Vorgängerregierung in Land und Stadt zuvor scheiterten. Der Effekt ist absolut positiv spürbar, schaut man sich den sanierten Ortskern von Groß-Karben und den Verkehrsfluss in der Stadt an“, so Utter. Ebenfalls sei es gelungen, mit Landesmitteln die laufende Sanierung der Ortsdurchfahrt in Klein-Karben vorzuziehen. Die Landesstraßen in Rendel Richtung Niederdorfelden und in Petterweil Richtung Rosbach stünden als nächstes an, sowie die Vollendung der Arbeiten in Groß-Karben. „All diese Projekte bringen ein großes Plus an Lebensqualität und für das Stadtbild mit sich“, so Bürgermeister Guido Rahn.
Ebenfalls mit Landesmitteln und -zuschüssen wird derzeit die Nidda renaturiert, wurde das Schwimmbad saniert, die Nachmittagsbetreuung an den Schulden ausgebaut, Feuerwehrfahrzeuge beschafft und vieles mehr. „In Summe können wir stolz darauf sein, was wir im Zusammenwirken von Land und Kommune erreicht haben. Zugleich ist es unser Anspruch, auf diesem Weg weiter zu machen, denn es gibt noch viel zu tun“, kündigt Beck an.
So gelte es, in der neuen Legislaturperiode dafür zu sorgen, dass Karben endlich den Status eines Mittelzentrums bekomme, was sich positiv auf die Finanzzuteilung an Karben auswirken würde. Unterstützung beim Bohren dicker Bretter erhofft sich die Karbener Union zudem bei Thema Verkehrswege – Stichwörter B3- und S6-Ausbau – und der Entwicklung bezahlbaren Wohnraums. „Wir werden dafür kämpfen, dass Tobias Utter das Direktmandat verteidigt und die Union weiterhin die Landesregierung anführen wird, so dass wir weiter erfolgreich Hand in Hand zwischen Stadt und Land arbeiten können,“ so Becks Fazit.

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